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Infos aus dem Rathaus

Die Informationen auf dieser Seite stehen Ihnen hier in der Regel 3 Wochen zur Verfügung. Danach finden Sie die wichtigen Texte für etwa 1 Jahr unter der Rubrik "Aktuelles / Info-Archiv".

17.11.2017

Abwasserkanäle werden gereinigt und geprüft

Aktuell wird wieder in einigen Straßen der Kanal gereinigt und anschließend mit einer Kamera befahren
Das Fahrzeug für die Kanalprüfung vor Ort
Mitarbeiter der Firma vor den Computern im Inneren des Fahrzeugs

Die örtliche Kanalisation umfasst ein Kanalnetz von rund 32,5 km Länge. Die Kanäle werden in regelmäßigen Abständen gereinigt. Die letzte optische Prüfung mittels einer Kamerabefahrung fand Mitte der 90er Jahre statt. Deshalb hatte der Gemeinderat in diesem Jahr beschlossen, das gesamte Kanalnetz von einer Firma zuerst reinigen und anschließend mittels Kamerabefahrung erneut prüfen zu lassen. Durch die Kamerabefahrung können Schäden an den Kanälen oder Fremdwassereintritte in die Kanalisation festgestellt werden. Die beauftragte Firma Schäfer aus Winnenden führt diese Arbeiten in mehreren Etappen durch. Die Kosten für die Reinigung und Kamerabefahrung belaufen sich auf rund 93.500 Euro.

13.11.2017

Schneeräum- und Streupflicht

Zu Beginn des Winters dürfen wir auf die Pflichten der Straßenanlieger bei Schnee- oder Eisglätte hinweisen. Diese ergeben sich aus der Streupflicht-Satzung der Gemeinde Murr vom 16. Januar 1990, um deren Beachtung wir bitten.

  • Verpflichtet zum Schneeräumen und Bestreuen der Gehwege bei Schnee- und Eisglätte sind die Eigentümer und Besitzer (z. B. Mieter, Pächter) von Grundstücken, die an einer Straße liegen oder von ihr eine Zufahrt oder einen Zugang haben.
  •  Zu räumen und zu bestreuen sind Gehwege und alle dem öffentlichen Fußgängerverkehr gewidmeten Flächen oder, falls solche nicht vorhanden sind, die seitlichen Flächen am Rand der Fahrbahn. Als Gehwege gelten auch Staffeln. Die Gehwege oder entsprechenden Flächen sind mindestens in einer Breite von 1 Meter zu räumen und zu bestreuen. Die geräumten Flächen vor den Grundstücken sind so auf einander abzustimmen, dass eine durchgehende Benutzbarkeit der Gehwegflächen gewährleistet ist. Für jedes Hausgrundstück ist ein Zugang zur Fahrbahn von mindestens 1 Meter zu räumen. Die Gehwege dürfen dabei nicht beschädigt werden.
  • Nach Eintreten von Tauwetter sind die Straßenrinnen und Straßeneinläufe so frei zu machen, dass das Schmelzwasser abfließen kann.
  • Die zu räumenden Gehwegflächen sind bei Schnee- und Eisglätte mit abstumpfendem Material (z. B. Sand, Splitt oder Asche) zu bestreuen. Die Verwendung von Salz und anderen auftauenden Streumitteln ist nicht zulässig. Ausnahmsweise dürfen Salz oder andere auftauende Streumittel verwendet werden, wenn Glätte nicht auf andere zumutbare Weise beseitigt werden kann; sie sind dann auf das unumgänglich notwendige Mindestmaß zu beschränken.

    Wer vorsätzlich oder fahrlässig die Gehwege und alle dem öffentlichen Fußgängerverkehr gewidmeten Flächen am Rand der Fahrbahn nicht ordnungsgemäß räumt bzw. bestreut, handelt ordnungswidrig. Diese Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße geahndet werden.
  • Die Gehwege müssen

         werktags bis 7.00 Uhr
         sonn- und feiertags bis 8.00 Uhr

    geräumt und bestreut sein.
    Wenn nach diesem Zeitpunkt Schnee fällt oder Schnee- oder Eisglätte auftritt, ist unverzüglich, bei Bedarf auch wiederholt, zu räumen und zu streuen. Diese Pflicht endet um 20.00 Uhr.

Bitte beachten Sie auch, dass Sie Ihr Fahrzeug so an der Straße parken, dass Räum- und Streufahrzeuge nicht behindert werden. Um den Räum- und Streudienst zügig und ungehindert durchführen zu können, benötigen diese Fahrzeuge eine Durchfahrtsbreite von mindestens 3,50 Metern.

13.11.2017

Vollsperrung des Tunnels Bergkelter am Samstag, 18. November

Am kommenden Samstag, den 18. November, führt die Straßenmeisterei Besigheim Baumfällarbeiten oberhalb des Tunnels Bergkelter durch. Aus Gründen der Verkehrssicherheit muss der Tunnel für die Dauer der Baumfällarbeiten in der Zeit von 7:30 Uhr bis spätestens 11:00 Uhr voll gesperrt werden:

Die Umleitung erfolgt über die Bietigheimer Straße - Marbacher Straße (Busspur) – Hindenburgstraße / Steinheimer Straße.

Die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anwohner werden um Verständnis gebeten.

09.11.2017

Sperrung des Floßhausstegs ab 10. November aufgrund von Sanierungsarbeiten

Bei einer Brückenprüfung des im Jahr 1986 gebauten Floßhausstegs wurden im Bereich der nichtüberdachten Rampe große Schäden festgestellt. Die Holzkonstruktion ist in diesem Bereich im Laufe der Jahre witterungsbedingt stark beschädigt worden. Um die Verkehrssicherheit weiter zu gewährleisten, wurden deshalb bereits vor einigen Monaten an den beiden Geländern provisorische Sicherungen angebracht.

Ab Mitte November wird die schadhafte Rampe komplett entfernt und eine neue Rampe eingebaut. Die Rampe wird künftig aus einer verzinkten Stahlkonstruktion mit feinmaschigem Gitterrostbelag bestehen und aus optischen Gründen seitlich mit Holzträgern beplankt. In diesem Zusammenhang wird das Geländer am kompletten Floßhaussteg auf eine Höhe von 1,30 m erhöht, da dies in der Zwischenzeit für Radwege vorgeschrieben ist.

Hierzu muss der Floßhaussteg ab Freitag, dem 10. November, für ca. 2 Wochen komplett gesperrt werden. In diesem Zeitraum steht nur die Murr-Brücke in der Kirchgasse zu den Sportanlagen für die Überquerung der Murr zur Verfügung.

Die Kosten für die Erneuerung der Rampe betragen ca. 103.000 Euro.

10.11.2017

Frostgefahr für Wasserleitungen

Schon im November kann in unseren Breiten erster gefährlicher Frost auftreten. Ein kurzer Nachtfrost bleibt meist ohne Wirkung. Erst längere Frostperioden durchkühlen Boden und Mauerwerk so stark, dass Wasserleitungen, Heizkörper oder Armaturen einfrieren und platzen können. Denn zu Eis gefrierendes Wasser dehnt sich aus und sprengt ohne weiteres Rohre und Wasserhähne. Bedroht sind insbesondere wasserführende Leitungen in Außenwänden und in ungeheizten Gebäuden oder Gebäudeteilen, zum Beispiel in Abseiten, Dach- und Kellerräumen.
Besondere Beachtung verdienen wasserführende Anlagen, die während des Winters selten benutzt werden. Dazu zählen Leitungen und Armaturen in Ferien- und Wochenendhäusern oder in Garagen.
Die sicherste Vorsorge ist hier das Entleeren aller wasserführenden Leitungen und Anlageteile, wie Boiler, Durchlauferhitzer, Spülkästen und Heizkörper. Bereits vor Eintritt der Frostperiode müssen Sie den Haupthahn vor dem Wasserzähler schließen und das Wasser an der am tiefsten gelegenen Stelle, beispielsweise im Keller, ablassen oder das Gebäude ausreichend beheizen.
Aber auch in bewohnten Räumen drohen Frostschäden. Denn allzu oft werden Schlafzimmer, Bad, Toiletten und Gästezimmer nicht ständig oder nicht ausreichend beheizt. Lassen Sie in diesen Räumen die Heizung immer auf kleiner Stufe (Frostschutz) weiterlaufen. Bei der Anstellung "Frostschutz" schaltet das Thermostatventil automatisch die Heizung ein, sobald die Raumtemperatur 5 °C unterschreitet. Das Wasser muss in den Rohren zirkulieren, damit es nicht gefriert. Installieren Sie gegebenenfalls eine kleine Elektroheizung mit Thermostatsteuerung.
Sollten trotz aller Vorsichtsmaßnahmen dennoch Leitungen oder Anlagen einfrieren, so ist in vielen Fällen mit einfachen Mitteln ein gefahrloses Auftauen möglich. Hierzu eignen sich heißes Wasser, heiße Tücher, Heizmatten, Haartrockner oder Heizlüfter. Auf keinen Fall sollten Sie Infrarotstrahler, Heißluftpistolen oder offenes Feuer (zum Beispiel Kerzen, Lötlampen oder Schweißbrenner) zum Auftauen verwenden. Mit diesen Mitteln beschädigen Sie nicht nur die Leitung, sondern riskieren auch einen Brandschaden.
Am besten ist es, eine Fachfirma zu rufen. Jeder Installateur kann mit eingefrorenen Leitungen umgehen und bekommt sie meist ohne größeren Schaden wieder frei.

10.11.2017

Gießwasser auf den Friedhöfen

Wegen zunehmender Frostgefahr werden auf den Friedhöfen die Wasserentnahmestellen abgestellt. Damit jedoch auch in der kalten Jahreszeit bei Bedarf gegossen werden kann, steht in jedem Friedhof ein sogenannter Ganzjahres-Wasserhahn zur Verfügung.

 

Der Ganzjahres-Wasserhahn im Alten Friedhof befindet sich an der Westseite der Aussegnungshalle in der Nähe des Wasserbeckens.
Hinweis: Während den Umbauarbeiten an der Aussegnungshalle steht der Ganzjahres-Wasserhahn zeitweise nicht zur Verfügung.
 

 

 

Im Neuen Friedhof befindet er sich an der Nordseite der Aussegnungshalle.

10.11.2017

Sachbeschädigung am Wasserhochbehälter „Berg“

Am Wasserhochbehälter „Berg“ wurde sinnlos gewütet
Der Wasserhochbehälter mit dem beschädigten Dach
Reste des Feuers und Unrat vor dem Hochebhälter

Im Zeitraum zwischen dem 31. Oktober und dem 1. November 2017 haben Unbekannte Schäden am Wasserhochbehälter "Berg" angerichtet. Es wurden vom Dach mutwillig Dachziegel entfernt und zerstört. Ebenso wurde vor dem Hochbehälter ein Feuer aus Schutt und Unrat entzündet sowie Glasflaschen zertrümmert.
Die Gemeindeverwaltung hat bereits bei der Polizei eine Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Sollten Sie Beobachtungen gemacht haben oder uns Hinweise auf die oder den Täter geben können, melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer Tel. 2699- 0 auf dem Rathaus oder direkt beim Polizeiposten Steinheim unter Tel. 823060.

27.10.2017

Ablesung der Wasserzähler

Ab dem 2. November 2017 werden im gesamten Gemeindegebiet die Wasserzähler zur Erstellung der Abrechnung für das Jahr 2017 von Mitarbeitern der Gemeinde abgelesen, die sich bei Bedarf auch entsprechend ausweisen können. Es wird gebeten, die Wasserzähler gut zugänglich zu halten, damit eine problemlose Ablesung möglich ist.
Falls der Ableser Sie im Zeitraum der Ableseaktion nicht antrifft, hinterlässt er eine Karte zum Eintrag des Wasserzählerstandes. Diese sollten Sie bitte innerhalb einer Woche ausgefüllt an die Gemeindeverwaltung Murr zurücksenden oder es besteht für Sie auch die Möglichkeit, den Zählerstand telefonisch durchzugeben. Bitte nennen Sie uns dabei auch das betreffende Gebäude und die Zähler-Nummer, die am Wasserzähler eingraviert ist.
Falls unser Ableser Sie nicht antrifft und Sie den Zählerstand der Gemeindeverwaltung nicht mitteilen, wird er entsprechend den Verbrauchsgewohnheiten der Vorjahre geschätzt.
Zuständig für die Veranlagung des Wasserzinses und der Abwassergebühren ist beim Bürgermeisteramt Herr Ruoff, Tel. 2699-45 oder ruoff@gemeinde-murr.de.

16.10.2017

Häckselplatz am Hermannsplatz ist ab Freitag, den 27. Oktober 2017, geöffnet

Damit von privaten Garten- und Grundstücksbesitzern geschnittenes Grüngut ohne große Mühe entsorgt werden kann, stellt die Gemeinde Murr auch in diesem Jahr wieder den Häckselplatz auf dem Parkplatz am Hermannsplatz zur Verfügung.
Der Häckselplatz ist vom 27. Oktober bis voraussichtlich Ende März geöffnet. Die Höhenbeschränkung an der Zufahrt zum Häckselplatz bleibt in dieser Zeit offen.

Auf dem Häckselplatz darf nur Baum- und Heckenschnitt angeliefert werden.

Nicht erlaubt sind

  • Stämme und Äste mit einem Durchmesser von mehr als 15 cm
  • Gras, Laub sowie krautige Abfälle
  • Steine, Glas, Metall und Kunststoffreste
  • Müll- und Plastiktüten
  • Tierstreu
  • Aschen (Brandgefahr!)
  • Erde und Bauschutt
  • Altholz (wie Möbel- und Bauholz, Weinbergstickel)
  • Wurzelstöcke
  • Biogut
  • Friedhofsabfälle
  • Floristenabfälle
  • Sonstige Abfälle aller Art

Es dürfen keine gewerblichen Anlieferungen erfolgen.
Bei gewerblichen Anlieferungen auf Häckselplätzen und Kompostierungsanlagen der AVL ist zu beachten, dass für die Inanspruchnahme der kostenlosen Grüngutentsorgung von gewerblichen Anlieferern seit 1. April 2015 eine schriftliche Vollmacht des Kunden mitzuführen ist.

Weiter Informationen finden Sie auf der Internetseite der AVL Ludwigsburg unter Annahmestellen - Häckselplätze. 

Verbrennen pflanzlicher Abfälle - Hinweise des Landratsamts Ludwigsburg
Da es im Landkreis Ludwigsburg möglich ist, seine Gartenabfälle einer Verwertung über einen Häckselplatz oder die Biotonne zuzuführen oder diese Abfälle auf dem eigenen Grundstück zu kompostieren bzw. verrotten zu lassen, ist das Verbrennen pflanzlicher Abfälle im Landkreis Ludwigsburg nur in sehr seltenen Ausnahmefällen in Steillagen zulässig.

Somit erübrigt sich auch eine Feuer-Anmeldung beim Bürgermeisteramt oder bei der Feuerwehr. Wer dennoch pflanzliche Abfälle verbrennt, kann mit einem hohen Bußgeld bestraft werden.

Ein Merkblatt des Landratsamts Ludwigsburg zur Verbrennung von pflanzlichen Abfällen finden sie hier:

01.02.2017

Neue E-Mail-Adressen im Rathaus Murr

Die E-Mail-Adressen der Mitarbeiter im Rathaus Murr haben sich geändert. Die e-Mail-Domain lautet nicht mehr @murr.kdrs.de sondern @gemeinde-murr.de. Die Namen bleiben unverändert.

Bitte verwenden Sie künftig nur noch die E-Mail-Adresse .......@gemeinde-murr.de

23.06.2017

Zurückschneiden von Hecken, Bäumen und Sträuchern

Derzeit grünt und blüht es überall im Ort. Bäume, Hecken und Sträucher wachsen und gedeihen bestens. Bei aller Freude über das üppige Wachstum der Hecken und Sträucher in den Gärten wird jedoch häufig übersehen, dass auch Äste oder Zweige in den öffentlichen Verkehrsraum ragen und die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.

An etlichen Stellen ist es daher notwendig, dass die Grundstückseigentümer oder ihre Beauftragten einen entsprechenden Rückschnitt vornehmen, so dass an Straßen und Wegen folgende Lichtraumprofile freigehalten werden:

Lichtraumprofile
Im öffentlichen Verkehrsraum müssen folgende Lichtraumprofile freigehalten werden:

4,50 m über der gesamten Fahrbahn
2,50 m über Gehwegen und Radwegen

Entlang der Gehwege ist der Bewuchs bis zur Gehweg-Hinterkante zurückzuschneiden. Bei Fahrbahnen ist ein seitlicher Sicherheitsraum von mindestens 0,75 Meter einzuhalten. Sofern ein Bordstein vorhanden ist, kann der Sicherheitsabstand vom Fahrbahnrand auf 0,50 Meter reduziert werden. Bei Radwegen beträgt der seitliche Sicherheitsabstand 0,25 Meter.

Straßenbeleuchtung, Verkehrszeichen, Straßennamenschilder, Hydrantenschilder.
Häufig sind auch Straßenleuchten von Büschen und Bäumen stark eingewachsen. Straßenleuchten dienen der Verkehrssicherheit und können nur dann ihren Zweck erfüllen, wenn sie frei stehen und nicht durch Sträucher und Äste verdeckt werden. Prüfen Sie deshalb bitte auch die Straßenbeleuchtung im Bereich Ihres Grundstücks und schneiden Sie die Sträucher und Bäume im Bereich der Straßenleuchten großzügig frei.

Bitte beachten Sie auch, dass durch Ihre Bepflanzungen keine Verkehrszeichen, Straßennamenschilder und Hydrantenschilder verdeckt sind und dass an Kreuzungen und Einmündungen die notwendigen Sichtfelder freigehalten werden.

01.07.2016

Frei laufende Hunde und Verunreinigungen durch Hunde

Immer wieder gehen beim Bürgermeisteramt Murr Klagen über unangenehme oder gefährliche Begegnungen mit frei laufenden Hunden ein. In einzelnen Fällen streunen Hunde ohne jegliche Begleitung durch den Ort oder die freie Landschaft. In anderen Fällen werden frei laufende Hunde zwar von Frauchen oder Herrchen begleitet, diese sind jedoch in bestimmten Situationen nicht willens oder nicht in der Lage, ausreichend auf ihren Hund einzuwirken. Beides führt mit Sicherheit nicht dazu, dass andere sich bei Begegnungen mit diesen Hunden sicher fühlen können. Auch der gut gemeinte Zuruf "Der macht doch nix!" hilft den sich bedroht fühlenden Menschen meist nicht weiter.
In diesem Zusammenhang ist auch darauf hinzuweisen, dass Straßen, Gehwege, öffentliche Grünflächen, Kinderspielplätze und fremde Hausgärten keine Hundeklos sind. Gleiches gilt für Wiesen und Felder, besonders dann, wenn diese landwirtschaftlich genutzt werden, da vom Hundekot, wenn dieser in die Fütterung gelangt, erhebliche gesundheitliche Risiken ausgehen können.
Deshalb die dringende Bitte an alle Hundebesitzer: Halten Sie Ihre Hunde ordnungsgemäß und beachten Sie die Bestimmungen der

· § 12 Abs. 3 der gemeindlichen Umweltschutz-Polizeiverordnung, wonach Hunde ohne Begleitung einer Person, die durch Zuruf auf das Tier einwirken kann, nicht frei herumlaufen dürfen,
· § 13 der gemeindlichen Umweltschutz-Polizeiverordnung, wonach Halter oder Führer von Hunden dafür zu sorgen haben, dass Hunde ihre Notdurft nicht auf Gehwegen, in Grün- und Erholungsanlagen oder in fremden Vorgärten oder Einfahrten verrichten,
· § 37 Abs. 4 des Landesnaturschutzgesetzes, wonach in der freien Landschaft jedermann verpflichtet ist, von ihm abgelegte Gegenstände und Abfälle wieder aufzunehmen und zu entfernen. Dieses gilt auch für Hundekot.

31.10.2016

Informationen zum Bundesmeldegesetz

Mit dem neuen Bundesmeldegesetz, das am 1. November 2015 in Kraft trat, wurde das Melderecht in Deutschland harmonisiert und fortentwickelt. Erstmals gibt es jetzt bundesweit einheitliche und unmittelbar geltende melderechtliche Vorschriften für alle Bürgerinnen und Bürger.

Eine wesentliche Änderung des neuen Bundesmeldegesetzes ist, dass seit 1. November 2015 zur Anmeldung der Wohnung eine Bestätigung des Wohnungsgebers erforderlich ist.

Informationen für Wohnungsnehmer (Mieter oder Eigentümer):

Die Bestätigung des Wohnungsgebers kann schriftlich vom Mieter vorgelegt oder elektronisch vom Wohnungsgeber an die Meldebehörde übermittelt werden.

In der Regel erhalten Mieter eine Wohnungsgeberbestätigung schriftlich vom Vermieter.

Der Mietvertrag reicht als Bestätigung nicht aus.

Wer eine eigene Wohnung bezieht, also selbst Eigentümer ist, gibt künftig eine Wohnungsgeberbestätigung für sich selbst ab.

Wer aus einer Wohnung auszieht, muss sich nur abmelden, wenn er ins Ausland verzieht oder eine Nebenwohnung aufgibt.

Wer in eine Wohnung einzieht, muss sich innerhalb von zwei Wochen bei der Meldebehörde anmelden und die Wohnungsgeberbestätigung vorlegen.

Informationen für Wohnungsgeber

Bei jedem Einzug ist eine Bestätigung auszustellen, die der Wohnungsnehmer zur Erledigung des Meldevorgangs benötigt.

Wohnungsgeber sind insbesondere die Vermieter oder von ihnen Beauftragte; dazu gehören insbesondere auch Wohnungsverwaltungen. Wohnungsgeber können Wohnungseigentümer selbst sein, aber auch Hauptmieter die untervermieten.

Für die Ausstellung der Bestätigung bleiben dem Wohnungsgeber maximal zwei Wochen nach dem Einzug des Mieters Zeit. Mit der Bestätigung kann der Mieter dann der Meldebehörde gegenüber den Einzug nachweisen und sich so ordnungsgemäß an- oder ummelden.

Die bisher notwendige Wohnungsgeberbestätigung bei Auszug entfällt ab 01.11.2016.

Einen Vordruck „Wohnungsgeberbestätigung“ finden Sie hier.

Eine Wohnungsgeberbestätigung muss folgende Angaben enthalten

  • Name und Anschrift des Vermieters,
  • Art des meldepflichtigen Vorgangs mit Einzugsdatum,
  • die Anschrift der Wohnung,
  • die Namen der meldepflichtigen Personen.

Ein Mietvertrag erfüllt diese Voraussetzungen nicht.

Kommen Wohnungsgeber Ihrer Mitwirkungspflicht nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig nach, kann seitens der Meldebehörde ein Bußgeld verhängt werden.

 Weitere Neuregelungen des Bundesmeldegesetztes sind u.a.:

  • Soweit Melderegisterauskünfte zur gewerblichen Nutzung erfragt werden, ist der Zweck der Anfrage anzugeben und die Melderegisterauskunft ausschließlich zu diesem Zweck zu verwenden.
  • Melderegisterauskünfte für Zwecke der Werbung und des Adresshandels sind nur mit Einwilligung der betroffenen Person möglich.
  • Sicherheitsbehörden und weitere, durch andere Rechtsvorschriften zu bestimmende Behörden erhalten rund um die Uhr länderübergreifend einen Online-Zugriff auf die Meldedaten.
  • Der automatisierten einfachen Melderegisterauskunft über das Internet kann nicht widersprochen werden. Bestehende Sperren wurden gelöscht.
  • Die Hotelmeldepflicht wird vereinfacht.
  • Bei Aufenthalten in Krankenhäusern, Heimen und ähnlichen Einrichtungen besteht nur noch dann eine Meldepflicht, wenn keine Wohnung im Inland mehr besteht.
  • Für Bewohner von Senioren- oder Pflegeeinrichtungen wird ein „bedingter Sperrvermerk“ im Melderegister eingetragen, somit dürfen auch deren Alters- oder Ehejubiläen nur noch mit deren Zustimmung veröffentlicht werden.
  • Die Vorschriften über die Veröffentlichung von Altersjubilaren wurden geändert.
    Nach § 50 Abs. 2 Satz 5 BMG dürfen nur noch Geburtstage ab dem 70. Lebensjahr, jeder fünfte weitere Geburtstag und ab dem 100. Geburtstag jeder folgende Geburtstag veröffentlicht werden. Ehejubiläen sind das 50. und jedes folgende Ehejubiläum.

Informationen zum Widerspruchsrecht gegen die Weitergabe und Veröffentlichung von Meldedaten nach dem seit 1. November 2015 gültigen Bundesmeldegesetz finden Sie hier.

26.06.2015

Freuen Sie sich mit uns über das eBlättle

Als Abonnent des Nachrichtenblattes stehen Ihnen ab sofort die amtlichen Bekanntmachungen, die Vereinsnachrichten und alle anderen Inhalte des Amtsblattes auch in elektronischer Form zur Verfügung. Das von Nussbaum Medien entwickelte eBlättle ist eine Kopie des gedruckten Amtsblattes. Das eBlättle erscheint wie das gedruckte Amtsblatt, also immer am Freitag um 12 Uhr. Damit steht das Amtsblatt nicht nur allen Abonnenten zeitgleich, sondern überall auf der ganzen Welt zur Verfügung. Sie brauchen also auch auf Reisen jetzt nicht mehr auf Ihr Amtsblatt zu verzichten und Sie können es zum Beispiel auch in der Mittagspause im Büro lesen.
Hierzu benötigen Sie lediglich einen Internetzugang.
Darüber hinaus bietet das eBlättle komfortable Funktionen, die es im gedruckten Amtsblatt nicht geben kann:

Suchalarm - Damit verpassen Sie nie wieder einen Artikel!
Artikel ausschneiden - Ausgewählte Artikel können Sie ganz bequem archivieren!
Komfortable Volltextsuche - Mit dieser finden Sie Stichwörter und ganze Sätze!

Wir haben mit dem Verlag Nussbaum Medien ausgehandelt, dass jeder Abonnent des Amtsblattes, dessen Bezugsgebühren über das Lastschriftverfahren bezahlt werden, einen kostenlosen Zugang zur elek­tronischen Amtsblattausgabe erhält. Hierzu ist lediglich eine Registrierung auf der Seite www.eblättle.de erforderlich. Diese ist während der Startphase ebenfalls kostenlos.
Natürlich wissen wir, dass das gedruckte Amtsblatt bei vielen Menschen zum festen Bestandteil ihres Lebens geworden ist. Das ist gut so und soll auch so bleiben. Jedoch soll Ihnen das eBlättle als kostenlose Zugabe den jederzeitigen Zugriff auf alle Inhalte des Amtsblattes ermöglichen und Ihnen die oben aufgezeigten Vorteile entsprechend des aktuellen Standes der technischen Möglichkeiten bieten. Weitere Informationen zum eBlättle erhalten Sie direkt vom Verlag oder online unter
www.nussbaummedien.de/eblaettle_anleitung.

Ihre Gemeindeverwaltung

17.11.2017

Aus dem Fundamt

Immer wieder werden verloren gegangene Gegenstände beim Fundamt abgegeben.
Wir geben an dieser Stelle jeweils die in den vergangen 2 Wochen beim Fundamt abgegeben Gegenstände bekannt.
Beim Fundamt liegen auch noch Gegenstände, die schon vor längerer Zeit abgegeben wurden. Wenn Sie etwas vermissen lohnt eine Nachfrage auf jeden Fall.

In der vergangenen Woche wurden folgende Gegenstände abgegeben:

-

Von den in der vorletzten Woche abgegebenen Gegenständen wurden bisher noch nicht abgeholt:

1 Regenschirm

11.02.2013

Nachrichtenblatt - ab sofort online

Das Nachrichtenblatt der Gemeinde Murr erscheint wöchentlich freitags. Neben unseren amtlichen Mitteilungen informiert das Nachrichtenblatt auch über Aktuelles der ortsansässigen Vereine, Kirchen und Organisationen.
Sie finden als zusätzlichen Service künftig montags auf der Internetseite der Gemeinde unter der Rubrik "Aktuelles" - "Nachrichtenblatt" die Online-Ausgabe des aktuellen Nachrichtenblattes mit den amtlichen Bekanntmachungen sowie den kirchlichen Mitteilungen und den Vereinsnachrichten.

27.02.2012

Hochwassergefahrenkarten für die Murr

Bis zum Ausbau der Murr in den Jahren 1978 - 1980 waren jährliche Hochwasser und Überflutungen durch den Fluss ein "normales" Naturereignis. Seit dieser Zeit ist es jedoch zu keinen Überflutungen mehr gekommen. Die Hochwasser an Oder (1997) und Elbe (2002) haben der Öffentlichkeit das Gefahrenpotential von Hochwassern und die Dramatik für Menschen und Sachwerte wieder deutlich gemacht. Klimatische Veränderungen, extreme Niederschläge und rasche Schneeschmelzen können die Hochwassersituation auch an der Murr wieder verändern.
Das Land Baden-Württemberg hat nun im Oktober 2011 auch für die Murr Hochwassergefahrenkarten veröffentlicht. Die Karten informieren detailliert über mögliche Hochwasserverläufe und Überschwemmungsflächen. Sie können

hier

bis zu einem Maßstab von 1 : 5.000 eingesehen werden.
Überschwemmungsgebiete sind Gebiete, die bei einem hundertjährlichen Hochwasser überschwemmt und durchflossen werden. In der Gemeinde Murr ist es nahezu die gesamte Talfläche links und rechts der Murr.
Überschwemmungskernbereiche sind diejenigen Teile von Überschwemmungsgebieten, die bei einem zehnjährlichen Hochwasser überschwemmt und durchflossen werden. In der Gemeinde Murr sind dies die Talflächen links und rechts des Weges von der Brückenstraße zum Floßhaussteg, nach Nordosten hin bis zur ehemaligen Bahnlinie.

Rechtliche Folgen
Mit der Veröffentlichung der Hochwassergefahrenkarten gelten insbesondere folgende gesetzlichen Vorschriften:

1. Verbot, in Überschwemmungskernbereichen Grünland umzubrechen.
2. Geltung von besonderen Vorschriften für die Lagerung von wassergefährdenden Stoffen in Überschwemmungsgebieten, Überschwemmungskernbereichen und in hochwassergefährdeten Gebieten.
3. Genehmigungspflicht durch das Landratsamt Ludwigsburg bei folgenden Maßnahmen in Überschwemmungsgebieten:

  • Errichtung und Erweiterung baulicher Anlagen,
  • Errichtung von Mauern, Wällen oder ähnlichen Anlagen quer zur Fließrichtung des Wassers,
  • Aufbringen und Ablagern von wassergefährdenden Stoffen auf dem Boden (Ausnahmen in der Land- und Forstwirtschaft möglich),
  • nicht nur kurzfristige Ablagerung von Gegenständen, die den Wasserabfluss behindern oder die fortgeschwemmt werden können,
  • Erhöhen oder Vertiefen der Erdoberfläche,
  • Baum- und Strauchpflanzungen, soweit diese den Zielen des vorsorgenden Hochwasserschutzes entgegenstehen,
  • Umwandlung von Grünland in Ackerland und
  • Umwandlung von Auwald in eine andere Nutzung.

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